Ernst Hutter & Die Egerländer Musikanten

Tournee 2017/18

„Blasmusik mit Leib und Seele, die hat Ernst Mosch mit den Egerländern gelebt, und das ist auch meine Orientierung“, sagt Ernst Hutter, seit über 15 Jahren musikalischer Leiter der „Egerländer Musikanten“ heute. Zahlreiche Konzerte und Alben zeugen von der musikalischen Meisterschaft, die auch und gerade unter Ernst Hutter zu neuen Höhepunkten gelangte.

Seine Vision, mit der er nach dem Tode von Ernst Mosch dessen Lebenswerk fortführte, ist aufgegangen: „Das Feuer brennt weiter“ ist nicht mehr „nur“ eine erfolgreiche Polka, bei der das ganze Ensemble den Refrain singt, sondern dieses „Egerländer Feuer“ hat inzwischen von den älteren Fans auch auf die junge Generation übergegriffen: Während die einen ergriffen den alten Hits der Egerländer Musiktradition lauschen, sind die anderen genau so vom „Groove“ und den neuen Kompositionen wie „Graf-Mercy-Marsch“ und „Egerländer Spielereien“ begeistert. Daher sind in den Konzerten natürlich die großen Hits aus 6 Jahrzehnten des „erfolgreichsten Blasorchesters der Welt“ zu finden, aber auch neue Kompositionen der Bandmitglieder und ihres Chefs.

„Swing und Groove sind keine musikalischen Errungenschaften der Gegenwart, die sind bei uns schon immer da gewesen“, meint Ernst Hutter, mit Blick auf die Swinglegende Ernst Mosch, der - wie Hutter auch - Posaune in der Big-Band spielte. Bei über 70 Konzerten der Jubiläumstournee zur 60-jährigen Geschichte des „erfolgreichsten Blasorchester der Welt“ wurde erneut klar, dass „Die Egerländer Musikanten- Das Original“ unter Ernst Hutter das Erbe von Ernst Mosch nicht nur angenommen, sondern im besten Sinne des Originals mit Dynamik , Schwung und Kreativität fortgeführt haben.

Doch Ernst Hutter, der seit 1985 bei Ernst Mosch Tenorhorn spielte, ruht sich nicht nach über 750 Konzerten unter seiner Leitung auf dem Erfolg aus, sondern plant weiterhin die Zukunft der „Egerländer“, wie sie überall nur liebevoll genannt werden. Er ist sich dabei der Verantwortung bewusst, auch Vorbild zu sein - mit einem Klangkörper, der immer noch und immer mehr das „Maß aller Dinge“ in Sachen Blasmusik darstellt.

1956 hatte Ernst Mosch mit Musikern aus seiner Heimat, dem heutigen Tschechien, in Deutschland die „Egerländer Musikanten“ gegründet. So steht die Geschichte des Ensembles ein Stück weit auch für Integration, die gerade in unserer Zeit mehr denn je ein wichtiger Bestandteil des Friedens ist. Vielleicht sind die warmen und gefühlvollen Klänge, von den „Egerländern“ als sprichwörtlichen „Böhmensound“ kreiert und zur Perfektion geführt, daher mehr als nur ein Vermächtnis.

„Die Freude der Zuhörer allein ist es wert, die Schätze unserer Tradition zu bewahren“, sagt Ernst Hutter.

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Große Jubiläumstournee 2016
„90*60*30*15“

Es könnte der „Egerländer Algorithmus“ sein, die Zahlenfolge „90 – 60 – 30 – 15“. Ein Algorithmus als „Rhythmusgeber“ für die „Große Jubiläumstournee 2016“: Ernst Mosch, legendärer Gründer der „Egerländer Musikanten“ wäre 2015 - am 7. November - 90 Jahre alt geworden. „90 Jahre Ernst Mosch“ zieht sich somit als erste Zahl durch das Jubiläumsjahr. Der 21. April 1956 gilt als der Geburtstag der „Egerländer Musikanten“, und somit steht die nächste Zahl für „60 Jahre Egerländer Musikanten“. Eine Zahl, die für ein Ensemble der Unterhaltungsmusik einen Spitzenwert darstellt. Mitte der 80-er Jahre holte Ernst Mosch den Tenorhornisten Ernst Hutter zu den „Egerländern Musikanten“. So ergibt sich die dritte Zahl, „30 Jahre Ernst Hutter“, an die sich nahtlos die letzte Zahl der Jubiläumstour anschließt: nach dem Tod von Ernst Mosch ebnete sich das Ensemble den Weg in eine erfolgreiche Zukunft: „15 Jahre unter der Leitung von Ernst Hutter“. Im Programm dieser „Großen Jubiläumstournee“ finden sich – der Idee „90 – 60 – 30 – 15“ folgend – Klassiker aus der Feder Ernst Moschs, ergänzt durch zeitgemäße Neukompositionen und Solotitel, eine Kombination, mit der „Ernst Hutter & die Egerländer Musikanten“ wieder ein großes Ausrufezeichen hinter ihre lange Orchestergeschichte setzen werden.

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Musik für Generationen

Wenn Klassiker wie Auf der Vogelwiese, Rauschende Birken oder die Löffelpolka erklingen, hält es Fans und Freunde von „Ernst Hutter und die Egerländer Musikanten“ nicht auf ihren Sitzen, denn Stücke wie diese sind seit Jahrzehnten klingender Beweis einer erfolgreichen Musiktradition, die mittlerweile drei Generationen verbindet.

Auf ihrer großen Europatournee „Liebe zur Musik“, die „Ernst Hutter und die Egerländer Musikanten“ in den vergangenen zwei Jahren durch ein halbes Dutzend Länder Europas führte, sangen Väter mit ihren Töchtern und Großmütter mit ihren Enkeln gemeinsam Lieder, die seit nunmehr fast 60 Jahren die Menschen berühren. Somit liegt es nahe, diesem Generationen übergreifenden Musikgeschmack im aktuellen Tourneemotto Rechnung zu tragen: „Musik für Generationen“. Es gibt nur ganz wenige Formationen in der Unterhaltungsbranche, die mit ihrer Musik gleich drei Generationen Zuhörer ansprechen. Fans beschreiben die Musik der „Egerländer Musikanten“ als eine Art „Droge“, die gut tut, ins Herz geht, beruhigt, und „Suchtpotential“ hat: „einmal Egerländer - immer Egerländer“ sagte ein begeisterter Zuschauer treffend.

Kein Wunder also, dass man denn bei den Konzerten der „Egerländer Musikanten“ auf Alte Bekannte trifft und Gleichgesinnten begegnet, aus denen Neue Freunde werden. Hier stoßen „alte bekannte“ Titel, die zu unvergänglichen Hits wurden, auf junge Kompositionen, die zu „neuen Freunden“ werden können. Auch auf der Bühne sitzen die „alten Hasen“ neben der dritten Generation, den „jungen Wilden“, die in allen Registern am Start sind.

Auch die neueren Kompositionen, die in den vergangenen 14 Jahren unter der Leitung von Ernst Hutter entstanden sind, schaffen es, Generationen anzusprechen. Der Marsch Das Feuer brennt weiter hat sich sogar zu einem neuen Egerländer Hit entwickelt. Ein Fan bringt es in einem Brief an Ernst Hutter auf den Punkt: „Es hat mich noch selten ein Musikstück so stark berührt“. So halten die alten Fans „ihren“ Egerländern gern die Treue und die jungen Musikanten zieht es neugierig in die Konzerte, um den „sensationellen Klangkörper der Egerländer“ live zu erleben, wie es junge Fans beim Open Air in Altusried beschreiben. Musik für Generationen eben, das ist das Geheimnis eines fast sechzigjährigen Erfolgs.

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Die jüngste Erfolgsgeschichte der Egerländer Musikanten.

Im Jahr 2000, also direkt ins neue Millenium, begannen Ernst Hutter und Toni Scholl mit ihren gemeinsamen Musikfreunden aus den Jahren mit Ernst Mosch, „Die Egerländer Musikanten“ neu aufzustellen und in eine Zukunft zu führen.

Die Entscheidung , den Platz des Dirigenten erst nicht zu besetzen, in verkleinerter Besetzung ähnlich der Anfangsformation in den 50er–Jahren neu zu beginnen, hat über die Jahre nicht nur einen neuen Pool an Musikern für das Orchester geformt, sondern auch den Sound eigen- ständig weiter entwickelt.
Erst in der Besetzung mit 16, heute nach der Vergrößerung um 3 Bläser mit 19 Musikern und dem Gesangsduo sowie einem Moderator, Roadmanager, Tontechnikern, Roadies und Bus- fahrern bestreiten „Die Egerländer Musikanten“ mit einem Pool bzw. Kader von derzeit über 30 Musikern ihre umfangreichen Konzerttourneen.
Alle Musiker sind auch in anderen Orchestern oder Bands tätig. Sie verbindet die Zugehörigkeit zu einem Auswahlorchester, das mit der Leidenschaft zur höchsten Qualität und der langen erfolgreichen Orchestertradition sich seiner Stellung und seines Daseins bewusst ist.

Ernst Hutter, der seit 2003 das Orchester alleine leitet, hat dieses auch bereits weiter verjüngt und ist nimmermüde darin, mit Veränderungen und dennoch viel Verständnis für Tradition den Weg der „Egerländer“ in die Zukunft zu ebnen.

... mehr unter www.die-egerlaender.de

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Über 50 Jahre - und die Erfolgsstory dauert weiter an

Ernst Mosch sagte einst über seine "Egerländer":
"Ohne sie hätten wir den Jahrzehnte überdauernden Erfolg sicher nicht geschafft. Und deshalb bin ich stolz auf sie – und unendlich dankbar. Jeder von ihnen beherrscht sein Instrument meisterlich. Und – was vielleicht noch wichtiger ist – sie sind alles gute Freunde, verbunden durch die Liebe zu unserer Musik.
Nur in dieser Harmonie kann man über die vielen Jahre solche Popularität und Beliebtheit erreichen und erhalten."

Im Geiste des oben erwähnten Zitates übernahmen seine Musiker nach dem Tod ihres Chefs die Aufgabe, die Fackel weiterzutragen und die Tradition fortzusetzen. "...Er wird noch wehen, wenn wir längst nicht mehr sind..." heißt es in der autobiografischen Textzeile der legendären Mosch – Komposition "Böhmischer Wind".
In seinem Marsch „Das Feuer brennt weiter“ hat Ernst Hutter zur Jubiläumstour 2006 eine Komposition geschaffen, in deren Textzeilen die Idee festgehalten ist.

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